Dokumentarfilm „Original Bitterfeld“ gewinnt Gold in Cannes

Dokumentarfilm „Original Bitterfeld“ gewinnt Gold in Cannes

Der Film „Original Bitterfeld. Ein Tag von 125 Jahren.“ gewinnt Gold in Cannes. Unter mehr als 1.000 Einsendungen aus 43 Nationen wurde er als bester „Dokumentarfilm Wirtschaft“ prämiert.

Cannes ist alljährlich Gastgeber für verschiedene Filmfestivals – in diesem Fall handelt es sich um die Cannes Corporate Media & TV Awards.

Der Dokumentarfilm war eine Auftragsarbeit im Rahmen des 125jährigen Jubiläums der Chemieregion Bitterfeld-Wolfen und ist aus dem Budget für die Feierlichkeiten finanziert worden. Commlab aus Leipzig hat das Werk produziert. Regisseur Marcus Hansmann hat die Dokumentation beginnend im Herbst 2017 an über 30 Drehtagen auf dem Gelände eines der traditionsreichsten Industriestandorte Europas gedreht. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die hier teilweise schon seit Generationen leben und arbeiten. In eindrucksvollen Bildern, die von den Lebensgeschichten der Protagonisten getragen werden, entstand so ein besonderer Blick auf die Region und ihre Akteure.

„Ein großartiger Film, hier stimmte am Ende einfach alles. Das Team um Commlab hat unsere Gedanken zu dem Jubiläumsfilm aufgenommen und diese in einer Art und Weise veredelt, wie wir es uns am Anfang nicht hätten träumen lassen. Dieser Film wird noch sein Publikum finden, wenn wir alle schon Vergangenheit sind“, sagt Patrice Heine, Geschäftsführer der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH. „Die Auszeichnung auf diesem international bedeutenden Filmfestival ist wie ein Ritterschlag für alle Beteiligten und eine schöne Bestätigung dafür, dass sich jedes Engagement für diese einmalige Region lohnt.“

„Wir freuen uns sehr – über den Preis genauso, wie auch auf diese Auszeichnung des gesamten Teams“, berichtet der Produzent Sándor Mohácsi. „Wir haben uns für Marcus als Regisseur entschieden, da er besondere Erfahrungen hat, weitreichende und vielschichtige Themenfelder zu durchdringen und mit seinen Bilderwelten eindrucksvoll greifbar zu gestalten.“, beschreibt der Produzent die Auswahl des Regisseurs.

Aktuell befindet sich der Film in der Verbreitung. Die Ausstrahlung in regionalen Kinos ist genauso geplant wie die Veröffentlichung über DVD, die online und im Buchhandel Ende des Jahres erhältlich sein wird. Auch Gespräche mit TV-Redaktionen sollen geführt werden, um den Charakter der Region auch deutschlandweit bekannt zu machen.