„Bitterfeld ist ganz anders als gedacht“

„Bitterfeld ist ganz anders als gedacht“

Premiere des preisgekrönten Films im IFM
Einen beliebigen Tag von 125 Jahren in Bitterfeld aus der Sicht von 14 Menschen, die von und mit der Chemie leben, zeigt der Dokumentarfilm „Original Bitterfeld“. Der Film startet in der frühen Morgendämmerung und endet in tiefer Nacht. „Die Idee war, ein Projekt zu entwickeln, das den Charakter dieser geschichtsträchtigen Chemieregion erfahrbar macht. Vor allem stehen die Menschen, die den Standort ausmachen, im Mittelpunkt. Ich denke, der Film ist richtig gut gelungen“, sagt Geschäftsführer Dr. Michael Polk beim Pressegespräch. Die öffentliche Premiere findet am 13. Dezember 2018 im Industrie- und Filmmuseum Wolfen statt. Weitere Vorführungen sind für den 20. Dezember und den 10. Januar 2019 geplant.
Die Dreharbeiten fanden von August 2017 bis März 2018 statt. Zwei Drehteams waren unter Regie von Marcus Hansmann an insgesamt 30 Drehtagen in der Chemieregion unterwegs. In dieser Zeit wurden mehr als 50 Drehmotive besucht und gaben Einblicke hinter die Kulissen der gewaltigen Produktionsprozesse. Über 20 Interviews wurden geführt und beinahe 5.000 Minuten Filmmaterial gesammelt. „Das Besondere an diesem Film ist, dass es keinen Sprecher gibt, sondern die Protagonisten schauen direkt in die Kamera und erzählen warum sie gern hier leben und arbeiten. Das Ergebnis ist eine Liebeserklärung an die Region“, betont der Produzent Sandor Mohácsi der Agentur Commlab.
Der Film ist ein Gemeinschaftsprojekt der Unternehmen des Chemieparks. „Wir wollen dabei nicht stehen bleiben, sondern auch im Jahr 2019 mit neuen Projekten das dabei entstandene Gemeinschaftsgefühl weiter entwickeln“, unterstreicht Patrice Heine, Geschäftsführer der CPG, und hat schon eine Idee für einen neuen Film.