Chemiepark Bitterfeld-Wolfen

Seit 125 Jahren Chemieproduktion am Standort

Der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen ist mit seinen 1.200 Hektar eines der größten Areale für Chemie- und Pharmaunternehmen Deutschlands, darunter Global Player wie Bayer, AkzoNobel und Evonik. 70 Industriebetriebe aus dem produzierenden Gewerbe, davon die Hälfte aus dem Chemie- und Pharmabereich sowie über 250 Dienstleister beschäftigen ca. 12.000 Mitarbeiter am Standort. Mit einer modernen Infrastruktur, erschlossenen Industrieflächen und umfangreichen Serviceleistungen bietet die Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH wettbewerbsfähige Bedingungen für ein erfolgreiches Wachstum. Darüber hinaus sichert die Lage in der dynamischen Wirtschaftsregion Leipzig-Halle die Nähe zu kompetenten Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Das Profil des Chemieparks wird von einer chemischen Industrie geprägt, die ihren Schwerpunkt vor allem auf Chlor, Phosphor, Pharmaka, Fein- sowie Spezialchemie legt. Durch die Vielzahl an Unternehmen und ein breites Spektrum an Dienstleistern kann der Chemiepark auf stabile Netzwerke zurückgreifen. Der Stoffverbund schafft zudem sichere und effiziente Produktionsbedingungen mit hoher Versorgungssicherheit und der Vermeidung von Reststoffen. Für erste Ansiedlungsschritte oder Neugründung steht das Technologie- und Gründerzentrum mit idealen Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Start zur Verfügung.

Besonders die Weiterentwicklung des Standorts durch Neuansiedlungen im Chemiebereich steht im Fokus der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH.


Standort mit Expertise

  • Starkes Netzwerk aus nationalen und internationalen Konzernen, mittelständischen Unternehmen und Start-ups
  • Flexible Dienstleistungen von kompetenten Partnern

Standort mit Synergien

  • Moderne Infrastrukturen mit hohem Industriestandard
  • Effiziente Chemieproduktion im Verbund

Standort mit Zukunft

  • Innovatives Umfeld für Fachkräfte und Investoren
  • Gelebter Technologie-Transfer in einer dynamischen Region

Allgemeine Standortinformationen

Gesamtfläche: 1.200 ha

angesiedelte Firmen: 70 Industriebetriebe aus dem produzierenden Gewerbe, davon die Hälfte aus dem Chemie- und Pharmabereich sowie über 250 Dienstleister

Beschäftigte: ca.12.000

Versorgungsinfrastruktur

Trinkwasser
Brauchwasser
Schmutz-, Reinabwasser
Strom
Gas
Dampf
Technische Gase
Chlor und andere Grundchemikalien
Chemieproduktion im Stoffverbund
Zentrales Rohrbrückennetz für die Areale B bis E

Verkehrsinfrastruktur

Autobahn je nach Areal 4–6 km
Bundesstraßen Direktanbindung an Standort
Gleisanschluss im Chemiepark in allen Arealen über die Regiobahn Bitterfeld

Wasserstraßen:
Saale, Hafen Halle-Trotha: 30 km

Elbe, Hafen Aken: 30 km

Internationaler Flughafen Leipzig-Halle: 30 km

Flächenangebot

Verfügbare Fläche gesamt: ~ 127 ha

größte verfügbare Fläche (GI): ~ 10 ha


Geschichte des Standorts

Die Geschichte des Chemiestandortes Bitterfeld-Wolfen ist geprägt vom Erfindergeist der Menschen. Seit 1893 erforschen und entwickeln hier Fachleute neue Produkte und effizientere Verfahren. Bereits vor 125 Jahren siedelte sich hier die chemische Industrie an – angezogen von den kostengünstigen Braunkohlevorkommen und Rohstoffen. Besondere Bedeutung erlangte Bitterfeld-Wolfen durch die Herstellung von Basischemikalien. Auf der Grundlage von Chlor wurden weitere Produkte wie Pflanzenschutzmittel oder Kunststoffe (z. B. PVC) entwickelt und neue Produktionslinien errichtet.

Zu DDR-Zeiten war die Film- und Fotoindustrie hier genauso ansässig wie große Chemie-Kombinate. Nach der Wende kam der Einbruch, viele Fabriken wurden geschlossen. Stillstand gab es jedoch nie. Mit kontinuierlichen Modernisierungen der Infrastruktur wird die Wettbewerbsfähigkeit des Chemiestandortes gesichert. Große Pharmakonzerne stellen im Chemiepark Medikamente wie Kopfschmerztabletten her. Außerdem werden die modernsten Glasfaserkabel der Welt in Bitterfeld-Wolfen gefertigt, ohne deren Existenz wir auf Highspeed-Internet verzichten müssten.

Umfassende Informationen zur Geschichte des Standorts finden Sie hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Chemiepark_Bitterfeld-Wolfen